| Genaue Versionsnummern: | Windows 4.10.1998 | |
| Preis in Deutschland: | Vollversion: Update: |
189 € 92 € |
| Code- / Entwicklungsname: | Memphis | |
| 16/32 Bit Betriebssystem | Datenträger: | CD-ROM, tlw. 3,5 Zoll Disketten |
| erschienen in den USA: | 30 Juni 1998 | |
| Ende des Supports (Endkunden/Firmen): | 30.06.2002 / 30.06.2006 | |
Windows 98 ist eine Weiterentwicklung von Windows 95, ist aber kompatibler
mit Hardware (z.B. USB, AGP, IrDA) und Programme haben weniger Probleme, da von
Hause aus mehr und neuere Programmbibliotheken mitgeliefert werden.
Ansonsten halten sich die Neuerungen in Grenzen, da die meisten
(sichtbaren)
aus dem integrierten Internet Explorer 4 resultieren, der auch unter Windows
95/NT 4.0
diese Änderungen erwirkt. Generell lässt sich aber sagen, das Windows 98
stabiler und komfortabler
als Windows 95 B/C ist.
Manche Hardwareneuerungen, wie USB waren zwar mit Windows 95B/C schon
erhältlich, aber noch
nicht ausgereift. Hier merkt man einen wirklichen Unterschied zu Windows
95. Da Windows 95 B/C
nur als OEM Versionen im Zusammenhang mit einem neuen PC erhältlich waren, war
Windows 98 das
erste Update seit dem ersten Windows 95, welches man normal im Laden erhalten
konnte.
Infos über die Beta "Memphis" finden sie auf der Memphis Seite.

Alle Neuerungen von Windows 98 gegenüber Windows 95 (A) im Überblick:
- Einfacherer Internetzugang
- höhere Internetintegration (Active Desktop / Internet Channels /...)
- Webintegration (lokale Navigation wie im Internet, Einfachklicks zum starten)
- Frontpage Express zum erstellen einfacher Webseiten
- Schnellstartleiste
- Favoriten direkt im Startmenü
- Leistungsfähigere Suchfunktion
- DVD Unterstützung
- Wartungsassistent hilft Windows zu optimieren
- Dienstprogramm "Dr. Watson" protokolliert Softwarefehler
- Taskplaner
- NetMeeting für Onlinekonferenzen
- Outlook Express (EMail-Programm)
- Mehr-Monitor Betrieb
- USB Unterstützung
Zentrales Programm ist wie gesagt der integrierte Internet Explorer 4. Durch ihn gibt es eine große Webintegration im gesamten Windows 98.

Am Auffälligsten wird es wenn man den Active Desktop aktiviert. Hier kam man als Hintergrund eine beliebige Webseite einstellen und zusätzliche aktive Objekte hinzufügen, die dann frei verschiebbar sind. Das ganze wurde aber zu einem Flop, da ein solcher Desktop einen starken Rechner und meist noch eine Internetverbindung erforderte. 1998 nicht immer selbstverständlich.
Zusätzlich konnte man Windows in einem "Webstil" bedienen, statt Objekte per Doppelklick zu starten, kann man so die Objekte, wie auf einer Webseite, per einfachen Klick ausführen.

Windows 98 bietet an allen stellen schnellen Zugang zu Funktionen und Programmen. Als Beispiel kann man das Startmenü nehmen. Beim ersten Windows 95 war es unflexibel und die einzige Interaktion bestand im Programmstart. Neue Verknüpfungen konnte man nur im Explorer anlegen.
Anders Windows 98, zum einem bietet es die Möglichkeit die Verknüpfungen frei zu sortieren, zum anderen hat man gleich Zugriff drauf. Man kann direkt Verknüpfungen löschen oder erstellen.

Es basiert immer noch auf DOS, und eignet sich vorzüglich zum Spielen (wie Windows 98 SE), viele Spiele laufen nämlich nicht oder nur eingeschränkt auf NT/Win2000/XP Systemen.
Allerdings wo Licht ist, ist auch Schatten, Windows 98 neigt gerne zu "Bluescreens", den Ausnahmefehlern oder einfachen Abstürzen. Sogar bei der Vorstellung auf der COMDEX im März 98 ist es Bill Gates vor versammelter Presse abgestürzt!! Es passierte damals bei der Installation eines USB Scanners.

Ein üblicher Anblick nach so einen Absturz war Scandisk beim Neustart.

Der Explorer ähnelt dem von Windows 95C, bzw. Windows 95 mit installierten
Internet Explorer 4.0 und
aktivierten Erweiterungen, das relativ kurz vor dem Erscheinen
von Windows 98 auf den OEM-Markt kam.
Durch die Webintegration gibt es eine Adressleiste im Explorer, hier kann man
entweder per
Drop-Down-Menü die Laufwerke auswählen, einen Dateipfad eingeben oder ihn als
Webbrowser benutzen,
indem man eine Internetadresse eingibt.


Zusätzlich zum Internet Explorer lagen Windows noch weitere Internet-Programme bei, zum einen Outlook Express zum Versenden von Emails, Netmeeting für Onlinekonferenzen und Frontpage Express zum Erstellen kleiner Web-, bzw. für Active-Desktop Seiten.



Wie schon erwähnt war Windows 98 das erste Windows das in den Handel kam (Windows 95 B/C gab es nur mit neuen Rechnern), welches mit AGP, Infranrotschnittstellen, USB und DVD klar kam. Letzteres natürlich nur mit Hardwaredecodern. Außerdem unterstützt Windows 98 mehrere (bis 4) Grafikkarten, so dass man günstig Mehr-Monitor-Systeme erstellen kann.

Für das neue Dateiformat FAT32 steht sogar ein eigenes Programm zum umwandeln von FAT16 Partitionen zur Verfügung, es funktioniert aber leider nur in die eine Richtung.

Die Unterstützung von DVD beschränkt sich auf einfache Daten-DVDs und spezielle Decoderkarten. Man benötigt also im Normalfall einen Software-DVD Player.
Neue Programme kamen gegenüber Windows 95C kaum hinzu, als wirklich neu kann man nur Imaging und den Wartungs-Assistenten bezeichnen. Imaging ist ein einfaches twain-kompatbiles Scan Programm. Der Wartungs-Assistent bündelt die Aufgaben die man unter Windows 95 noch einzeln aufrufen musste um Windows in Schuss zu halten. Man kann mit damit die Festplatte optimieren (defragmentieren), und überflüssige Dateien löschen. Mit Hilfe des Taskplaners wird es sogar zu einer bestimmten Zeit erledigt.


Und wie man die "hohen" Systemanforderungen von einen 486 DX mit 16 MB Speicher umgeht hab ich HIER ausprobiert. Von wegen Windows 98 läuft nicht auf einen 386er.... =)
| Genaue Versionsnummern: | Windows 4.10.2222 | |
| Preis in Deutschland: | Vollversion: Update: Update von Win 98: |
205 € 102 € 26 € |
| Datenträger: | CD-ROM | |
| erschienen in den USA: | Mai 1999 | |
| Ende des Supports (Endkunden/Firmen): | 30.06.2002 / 30.06.2006 | |
Windows 98 SE ist nichts weiter als ein überarbeitetes Windows 98, das ein paar Systemauffrischungen spendiert bekommen hat, darunter DirectX (6.1), Internet Explorer (5.0) und Media Player (6.01), um ein paar Beispiele zu nennen. Als neue Hardware werden jetzt DSL Modems und Firewire Geräte von Hause aus unterstützt.

Der Internet Explorer 5 bringt gegenüber der Version 4 einige Neuerungen. So erlaubt die Schaltfläche "Wechseln zu" das Bedienen komplett ohne Tastatur (vorher musste Return gedrückt werden). Mit Auto-Ausfüllen erinnert sich der Browser nun an eingetragene Formulardaten, zudem gibt es einige Suchfunktionen und eine bessere Favoritenorganisation. Frontpage Express ist nicht mehr enthalten.

Als einzige echte Funktion ist das Internet Connection Sharing hinzugefügt worden, welches es ermöglicht, dass ein Computer mit Modem/ISDN den Zugang mit mehreren anderen Computern in einer Arbeitsgruppe teilt.

Auffällig ist, dass der Active Desktop standardmäßig deaktiviert ist, die Channelleiste fehlt ganz.

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Unter Spielefreunden war Windows 98/98SE das Betriebssystem. Kein System unterstützte mehr Spiele, vom einfachen DOS Game bis zum damals aktuellen 3D Spiel. Inzwischen ist die 9x Reihe von Windows längst abgelöst. Der Spielemarkt wird beherrscht von Windows XP, der Grund sind aktuelle Treiber, aktuelle Spiele und genug Rechenleistung um ältere DOS-Spiele in einem Emulator, wie DosBox, oder in einem Virtuellen Dos Rechner laufen zu lassen. Von der Stabilität ganz zu schweigen.
Aber Windows 98 gehört nicht ganz zum alten Eisen, wenn DOS noch eine Rolle spielt, so lohnt der Einsatz noch auf einem Zweit-PC.
Microsoft verlängerte die Extended Support Phase im Januar 2004 immerhin bis Ende Juni 2006.
| Systemvorrausetzungen | Minimal | Sinnvoll |
| CPU | 486 DX 66 MHz | Pentium 133 MHz |
| Arbeitsspeicher | 16 MB RAM | 32 MB + |
| Festplattenplatz | 300 MB | 1 GB |
| Laufwerke | CD-ROM o. Diskettenlaufwerk | CD-ROM u. Diskettenlaufwerk |